Auf den Fußbodenbelag wird werkseitig eine ca. 7-15 µ dicke Polyurethanbeschichtung aufgetragen. Dadurch erhöht sich die Beständigkeit
gegenüber Alkalien, Säuren und Lösemitteln enorm. Hervorzuhaben ist auch die Beständigkeit gegenüber nichtfärbenden Desinfektionsmitteln. PUR-vergütete Beläge weisen zwar eine höhere Abriebbeständigkeit als herkömmliche Beschichtungen auf, stellen allerdings keinen Vollschutz dar. Durch mechanische Einflüsse kann es also zum Abrieb der Beschichtung kommen. In diesen Bereichen kommt es zu optischen Beeinträchtigungen und einer verstärkten Anschmutzung. Eine klassische Grundreinigung ist hier zumeist (abhängig vom Haftvermögen der Versiegelung) nicht durchführbar, so dass mit großem Aufwand die Versiegelung abrasiv entfernt werden muss (Schleifen). Alternativ kann nach einer Trockensanierung mit einer Dispersion beschichtet werden. Hier ist aber vorher in jedem Fall die Eignung der Beschichtung an unauffälliger Stelle zu überprüfen.